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limbs melting into stone pillars2022 | Ausstellung




limbs melting into stone pillars überführt die formale Idee einer Ruine in einen physischen künstlerischen Prozess. Anstelle von Stein finden Besucher:innen mediale Trümmer eines künstlerischen Prozesses: Videoprojektionen, Kopfhörer, asymmetrisch gewichtete Jacken, eine Fotoserie, verstreut in einem Gebäude in Ecken, Kanten, zwischen Türöffnungen, Erinnerungsfetzen einer Performance, die nie stattgefunden hat.

Thematisch befasst sich die Arbeit mit Impakt:
Impaktereignisse spielten eine wichtige Rolle in der Evolution von Körpern. 
Die Entstehung und Gestalt des Sonnensystems, die Evolutionsgeschichte des Lebens. 
Impaktereignisse formen Körper.
Wenn große Objekte auf Körper einschlagen, kann dies erhebliche physikalische und biosphärische Folgen haben, wenngleich Atmosphären viele Oberflächeneinschläge durch auratischen Eintritt abmildern. 
Impaktereignisse markieren den Anfang oder/und das Ende eines Körpers.
Impakte setzen Körper in Bewegung und stoppen auch die Bewegung von Körpern.



Konzept, Künstlerische Leitung, Regie: Johannes Schropp
Dramaturgie: Mara Kirchberg
Kollaborateur:innen: Alex Piasente, Hanna Launikovich, Ira Wichert, Eslam Elnebishy, Eng Kai Er, Mikosch Loutsenko, Raha Dehghani Vinicheh