2022 | film
filmstills:
77 is a film-sound cenotaph (an empty grave; in contrast to a grave, a cenotaph functions solely as a sculptural memorial and does not contain any mortal remains), which commemorates the events in heilbronn at the end of the second world war. for the film, visual and sonic traces were sought in the heilbronn city area (sonically not only with field recordings, but also with the help of the heilbronn vocal ensemble alto e basso), which are dedicated to remembrance and create space for collective remembrance:
sculptures that preserve the memory of moments in time; empty places that embody the memory of people and situations caused by people; still images that make time itself visible by filming (instead of photographing), that memorialise the place with the memory of itself; bodies that create space for the memory of the bodies of the past through their stillness. fragmentary traces that attempt to merge the different temporalities (of memory and the present) as a film sculpture.
Der Film versteht sich als filmisch-klanglicher Kenotaph (leeres Grabmal; im Gegensatz zu einem Grab funktioniert ein Kenotaph jedoch ausschließlich als skulpturales Andenken und enthält keine sterblichen Überreste), der den Ereignissen in Heilbronn zu Ende des zweiten Weltkriegs andenkt.
Für den Film wurden im Stadtgebiet Heilbronns visuelle und klangliche Spuren (klanglich v.a. unter Mithilfe des Heilbronner Vokalensembles alto e basso) gesucht, die sich dem Erinnern verschrieben sowie Raum für ein kollektives Erinnern schaffen:
Skulpturen, die die Erinnerung von Augenblicken zeitlich konservieren; leere Orte, die die Erinnerung von Menschen und durch Menschen verursachte Situationen verkörpern; Standbilder, die durch Filmen (anstatt zu Fotografieren) Zeit selbst sichtbar machen, die den Ort mit der Erinnerung seiner selbst memoriert; Körper, die durch ihren Stillstand Raum schaffen für die Erinnerung an die Körper der Vergangenheit.
Fragmentarische Spuren, die versuchen, als Film-Skulptur die verschiedenen Zeitlichkeiten (dessen dem Gedacht wird, sowie dem Gegenwärtigen) zu überlagern.
Für den Film wurden im Stadtgebiet Heilbronns visuelle und klangliche Spuren (klanglich v.a. unter Mithilfe des Heilbronner Vokalensembles alto e basso) gesucht, die sich dem Erinnern verschrieben sowie Raum für ein kollektives Erinnern schaffen:
Skulpturen, die die Erinnerung von Augenblicken zeitlich konservieren; leere Orte, die die Erinnerung von Menschen und durch Menschen verursachte Situationen verkörpern; Standbilder, die durch Filmen (anstatt zu Fotografieren) Zeit selbst sichtbar machen, die den Ort mit der Erinnerung seiner selbst memoriert; Körper, die durch ihren Stillstand Raum schaffen für die Erinnerung an die Körper der Vergangenheit.
Fragmentarische Spuren, die versuchen, als Film-Skulptur die verschiedenen Zeitlichkeiten (dessen dem Gedacht wird, sowie dem Gegenwärtigen) zu überlagern.
concept, film, music
Johannes Schropp
choir
alto e basso
conductor
Matthias Böttcher
commission by the cities archive heilbronn and Förderkreis Heilbronn für Neue Musik e.V.
Johannes Schropp
choir
alto e basso
conductor
Matthias Böttcher
commission by the cities archive heilbronn and Förderkreis Heilbronn für Neue Musik e.V.